Jahr: 2014

Peru – Lima, auf Crashkurs mit Einheimischen

Auf Crashkurs mit Einheimischen Wir landen am frühen Abend erneut in Lima. Mittlerweile kennen wir uns aus, ups, da ist ein Uli auch schon weg, er ist mal wieder auf der Suche nach einem Briefkasten. Dan hat in der Zwischenzeit einen Taxifahrer aufgetan.. aber wo bleibt der Uli? Wie immer… Irgendwer ist immer weg. Kurze Zeit später sitzen wir im Taxi Richtung Miraflores. Andrea und Stephan wohnen in der Nähe. Wir fahren direkt zu ihnen. Sie haben uns angeboten, dass wir eine Nacht bei ihnen übernachten können. Das Angebot haben wir sehr gerne angenommen. Wir checken ein und danach gehen wir mit beiden noch durch das Miraflores Gebiet. Am Abend sind wir gemeinsam in einem Burgerladen, wirklich Klasse, absolut zu empfehlen: Papachos Miraflores Am letzten Tag geht Andrea noch mit uns über einen Markt, wir kaufen Chia Samen, das Gold der Inka. Mittlerweile in Deutschland auch der Renner. Es gibt auf jeden Fall unzählige Rezepte mit Chia Samen, vor allem in der Paleo Ernährung. Wir gehen noch ins Restaurant Lalucha, auch dort sehr leckere Burger. Ich stelle …

Peru – Cusco und die fahrende Zimmerpalme

Christoph bringt uns morgens zum Bahnhof in Aguas Calientes, von wo die Züge aus zurück nach Ollantayambo starten. Wir schenken ihm zum Dank für seine tolle Unterstützung eine Tafel Kinderschokolade, die Augen leuchten und die Freude ist groß. Es ist nicht weit, überhaupt ist der Ort Aguas Calientes recht klein und man findet sich schnell zurecht. Wir nehmen den Zug von Aguas Calientes zurück nach Ollantayambo. Nach der Ankunft mit dem Zug in Ollantayambo, beschränkt sich die Auswahl der Collectivos (Sammeltaxis) auf ein Minimum. Das macht aber nichts, denn sobald ein Collectivo voll ist, geht es los und der nächste schiebt sich vor. Jedenfalls sind wir uns einig, dass wir uns nicht in ein fast volles Collectivo stecken lassen, nur damit wir sofort weg kommen. Die Anbiederung der Fahrer ist fast wie auf einem türkischen Basar, kommt zum Glück in Peru nicht ganz so oft vor. Aber es nervt schon, ein Fahrer reisst dem Uli schon mal das Gepäck aus der Hand, Ulis Hals schwillt schlagartig an. Wir entscheiden uns für einen Fahrer, der vorgibt, …

Peru – Aguas Calientes, Machu Pichu und Dreckbrühe

Das Highlight in Peru – Aguas Calientes und Machu Pichu Wir fahren von Cusco aus ca. 1,5 Stunden mit dem Collectivo nach Ollantayambo. Nach der Ankunft in Ollantayambo läuft man durch eine kurze, breite Straße, an der es rechts und links Souvenir und Essensstände gibt. Mit dem Papierticket und dem Reisepass durchqueren wir das “Gate” in Form von einem Wärter, der die Papiere alle kontrolliert, damit sich kein Schwarzfahrer einschleicht. Es dauert noch eine gute halbe Stunde, bis der Zug abfährt. Wir bewundern die Gegend in der wir uns befinden, hohe Berge um uns in dem kleinen Tal wo wir uns befinden, ein alter Inka-Zug (steht jedenfalls drauf) und Peru Rail, der Touristenzug, mit dem wir fahren werden. Kurze Zeit später geht es auch schon los, wir haben Platzkarten und verstauen die Koffer am Eingang, da ist genug Platz. Die Fahrt nach Aguas Calientes soll gut 2,5 Stunden dauern. Es wird Tee, Kaffee und Inka Cola ausgegeben und kleines Gebäck sind auch im Preis enthalten. Ich freu mich so auf Machu Pichu, man hat im Vorfeld so …

Bolivien – Copacabana, verlorene Wetten, unterschätzte Entfernungen

Durch einen Bericht über die Copacabana, den ich lange vor dieser Reise im Fernsehen gesehen hatte, stand für mich fest, da will ich auch hin. Auf unserer Reise durch Peru ist es dann auch so weit, wir nehmen uns die Zeit für einen Abstecher:) an die Copacabana – Yeah. Sofort fällt mir der Song von Barry Manilow ein: Copa- Copacabanaaaa:o) ..den Dan und ich zum Leidwesen aller Beteiligten fortlaufend anstimmen. Aber so ist das mit Ohrwürmern. Atemlos! Wir nehmen einen Bus ab Puno und fahren über die Südroute mit Perutravel, das kostet für die 142 km 20 Soles (das sind knapp 5,50 Euro), die Reisedauer beträgt zwischen 2,5 und 3 Stunden inklusive Grenzabfertigung. Nach gut 2 Stunden erreichen wir die Bolivianische Grenze. Alle müssen aus dem Bus aussteigen, sich den Ausreisestempel holen, dann durch ein Tor laufen und die Einreiseprozedur hinter sich bringen. Die empfohlenen Gelbfieberstempel im internationalen Impfausweis interessieren hier keinen. Ich hätte zu gerne gesehen, wie der Stempel von einer Baufirma in Uli`s Impfausweis angekommen wäre. Es ist nicht viel los, und so erhalten …

Peru – Cusco – die Shoppingqueen und lustige Mützen

Nach der Abfahrt in Puno gegen 22:00 sinkt das Klima im Bus nahe an den Gefrierpunkt. Nicht wegen der Stimmung, sondern weil die Klimaanlage absichtlich oder einfach nur falsch eingestellt ist. Wir haben zwar die Luxusschlafsessel dank Buchung eines VIP Busses, aber keine Decken, grrrr* Luxusprobleme. Mach ich mir halt warme Gedanken. Mist ein Eis. Und wenn man ohnehin Müde ist, ist die gefühlte Temperatur noch kälter. Wenigstens werden wir hier nicht mit schlecht abgefilmten Blockbustern in grottiger Akkustik (natürlich immer einen Tacken über der Schmerzgrenze) gequält, wie es in Asien oft der Fall ist. Kurz nach 5 kommen wir total gerädert und durchgefroren in Cusco an. Puh, erstmal auftauen. Wir suchen ein Taxi, hier ist es wieder ein bisschen wie auf dem türkischen Basar, aber wir finden ein Taxi und verhandeln 8 Soles für die kurze Fahrt. Wir kommen natürlich viel zu früh im Hotel Rojas Inn an, die Tür ist verschlossen. Nach gut 20 Minuten wird dann doch geöffnet. Wir glücklichen Patates. Das Hotel ist nur 5 Minuten vom Plaza de Armas gelegen, wirklich super …

Peru – Puno, Titicacasee – Höhenkrankheit und andere Wehwechen

Nach 2 schönen Tagen in Arequipa geht es weiter, wir wollen an den Titicacasee. Für die meisten Reisenden ist Puno die Anlaufstelle dafür. Also haben wir einen Bus gebucht der uns bis Puno bringen soll. Es geht los, im Bus gibt es einen Wassertank, für Kalt und für Warmwasser, es steht jede Menge Tee zur Verfügung (auch Cocatee) sowie eine Toilette. Der Cocatee soll helfen bei Höhenkrankheit, da wir über einen Pass von ca. 4500 Meter fahren. Auf dem Weg merke ich schon, dass sich Kopfschmerz einschleicht. Ich trinke permanent abwechselnd Tee und Wasser, aber die Kopfschmerzen verschwinden leider nicht. Auf dem Weg bleibt der Bus an einem Krankenhaus stehen, eine Touristin hat es bereits komplett erwischt und benötigt eine Infusion. Der unerwartete Zwischenstop dauert ca. 45 min. Wir fahren weiter über Juliaca (hier sind wir froh, dass wir keinen Aufenthalt haben, die Stadt sieht auf den ersten Blick nicht sehr einladend aus) und kommen schliesslich am späten Nachmittag in Puno an. Ich merke schon, dass es mit meinem Kopfweh rapide abwärts oder aufwärts je …

Peru – Arequipa, weiße Stadt ohne Dusche

Arequipa liegt 75 km Luftlinie zum Pazifik und beschert deshalb das ganze Jahr mildes und sonniges Klima. Nach unserer Nachtfahrt von Ica kommen wir gegen acht Uhr morgens in Arequipa an. Dan hatte von Ica aus ein Hotel 2 Minuten vom Plaza de Armas gebucht. Wir nehmen ein Taxi zum Plaza de Armas und laufen direkt zum Hotel. Dort angekommen, eröffnet man uns, dass es für 2-3 Tage im ganzen Stadtgebiet kein Wasser geben wird.. ? Die Dame sagt uns, wir könnten es uns überlegen, aber Duschen wäre in ihrem Hotel nicht möglich. Wir sollten es in größeren Hotels probieren, die große Wassertanks auf dem Dach haben. Das wollen wir so nicht glauben und wir gehen zur Touristeninformation. Dort bestätigt sich die Wasserknappheit, aber ganz so dramatisch, wie es die Hotelbesitzerin beschrieben hat, sei es nicht. Wir haben vermutet, der Preis den Dan bekommen hat, war der Besitzerin zu wenig. Vielleicht auch eine Mischung aus mehreren Dingen. Wir finden relativ schnell ein neues Hotel inklusive Warmwasserdusche zu einem guten Preis und checken ein. Die Sonneneinstrahlung …