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Strand von Chaung Tha, Myanmar

By Marco / 28. Dezember 2011

Als wir die Busreise in Yangon planten, war eines der ersten Wünsche von uns allen ein Strandaufenthalt von mindestens 3 Tagen zum Entspannen. Es gab zwei mögliche Strände zur Auswahl. Der bei ausländischen Touristen sehr beliebte Ngwe Saung Strand und Chaung Thar an dem sich eher die einheimische Bevölkerung traf. Wir entschieden uns für die authentische Variante.

Zum Glück fiel unser Aufenthalt in die Zeit der Jahreswende, denn der einzige Ort an dem in ganz Myanmar Feuerwerk erlaubt ist, sind die Strände des Landes. Das liegt vor allem an der Bauweise der Häuser, die zum großen Teil aus brennbaren Materialien wie Holz, Bambus und trockenen Baumblättern bestehen.

Es war wirklich ein Ort der Erholung. Wir wohnten in einem Strandhaus, was eines von vielen war, die sich zu einer kleinen Siedlung formierten. Tagsüber erkundeten wir den Strand und die Restaurants, nachts durften wir als Gäste an den vielen Strandfeuern und den kleinen Treffen um diese Lagerfeuer teilnehmen.

Besonders interessant war die Lichtstimmung bei Sonnenuntergang.

Chaung Thar, das Dorf

Ein Ausflug zum nahegelegenen Markt hat uns weitergeführt und schließlich in ein völlig unberührtes Dorf verschlagen. Dort trafen wir einmal mehr auf herzliche Menschen und durften Fischern dabei zusehen, wie sie ihren Tagesfang (einen Fächerfisch) verarbeiteten.

Chaung Thar, der Jahreswechsel 2011 – 2012

Party, Party, Party bis ins neue Jahr feiern, knallen, tanzen und gaaaaanz laut Musik am Strand hören.

Was geschah mit dem ganzen Nazi-Zeugs?

Mehr als einmal ist uns aufgefallen, das in Myanmar alte Gerätschaften aus Deutschland (z.B. Motorräder und Lastwagen), aus dem Jahr 1945 und früher zu finden sind. Wir konnten uns keinen Reim darauf machen und haben schließlich Tubbi gefragt, ob er etwas darüber weiß. Er erklärte uns, dass es sich in der Tat dabei um altes (Kriegs-) Gerät aus Nazibestand handelt, dass nach Ende des zweiten Weltkrieges in großen Mengen nach Myanmar überführt wurde. Wie zum Beispiel dieser alte Stahlhelm, den ein Motorradfahrer ganz selbstverständlich als Schutzhelm nutzt.

Weiß zufällig Jemand warum das so kam?

Wenn Du Anmerkungen, Verbesserungsvorschläge, Ideen oder einfach nur Wünsche für uns hast, dann fühle Dich frei einen Kommentar zu hinterlassen. Wir freuen uns darauf und beantworten jeden Eintrag, versprochen!

P.S.: Die Texte in den blauen Feldern sind von Wikipedia. Vielen Dank dafür!
P.S.S.: Die Fotografien stammen von Peggy, Ulli und Marco und dürfen gerne ungefragt genutzt, verbreitet und kopiert werden.