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Thailand – Bangkok mit dem Rad

By Peggy / 14. Dezember 2015

Durch Bangkok mit dem Rad?

Allen, die denen ich im Vorfeld erzählt habe, dass wir eine Fahrradtour durch Bangkok gebucht habe, fanden das völlig verrückt. Gefahrensucher! Ja das Leben ist Lebensgefährlich..was soll ich sagen, no risk-no fun.

Aber fangen wir von vorne an. Speziell danach gesucht habe ich gar nicht, sondern bin darauf gestoßen, als ich mir die Seite von Susanne und Thomas Goertz und ihr Abenteuer Seidenstrasse* ansah. Kurz zuvor haben wir einen Vortrag der beiden angesehen und ich besorgte mir für den Urlaub das Buch der beiden. Ich googelte danach auch noch verschiedene Anbieter, aber wir entschieden uns für die CovanKessel Tour, ausserdem beginnt die Tour gute 5 Minuten Fussweg von unserem Hotel River View Guesthouse entfernt. Die Entfernungen in Bangkok sind nicht zu unterschätzen. Einfach vom Hotel aus links, wieder links und dann rechts an dem großen mit Kitsch behangenen Baum vorbei, dann seid ihr auf dem richtigen Weg.

Wir buchten direkt die Hardcore 9 Stunden – Variante.

Los gehts direkt am 2.Tag nachdem wir angekommen sind, wir trugen uns in eine Liste ein, und als alle da waren, die angemeldet waren, ging es nebenan um die Räder zu schnappen. Einen Fahrradhelm erhielt man nur auf Nachfrage. Die Räder sind in einem gutem Zustand. Aber immerhin gab es welche.

Dafür hatten die Räder keine Klingel, wozu auch? Man könnte die Leute stören? Hä? Na egal, hier hätte man sowieso ein Horn gebraucht. Wir starteten  9:00 morgens und waren gegen 18:00 zurück.

Überbeanspruchte Sinne und Wasser – Ventilator- Dusche

Es geht los und wir fahren direkt wieder an unserem Hotel vorbei, durch die Märkte in Chinatown, das war etwas abenteuerlich, es war mehr ein Stop and go. Unsere Sinne wurden im wahrsten Sinne überbeansprucht. Man wusste gar nicht, wo man zuerst hinsehen sollte. Und dann die Gerüche.

Nachdem wir unsere Sinne mehr als beansprucht hatten, ging es weiter auf direktem Wege zum Bahnhof Thonburi. Der gesamte Bahnhof wurde mit Ventilatoren, die Wasser versprühten, eingenebelt. Wir luden die Räder auf und fuhren mit dem Zug eine dreiviertel Stunde Richtung Südosten aus Bangkok raus ins Grüne.

Der Balanceakt – jetzt bloß nicht durchdrehen!

Die eigentliche Tour begann an den Wasserstraßen. Und die Anstrengung! Der Weg ging sehr lange an den Wasserläufen entlang, leider war der Steg vielleicht 1 Meter breit, dafür aber 2-3 Meter Hoch und rechts und links kein Geländer. Es war also nicht nur der Balanceakt, sondern man musste auch noch auf Gegenverkehr und auf den maroden Weg achten. Mehr als Abenteuerlich. Ich fragte unseren Guide später, ob es vorkommt, dass Touris reinfallen. Er lachte und sagte, ja klar, das kommt sogar oft vor..Es sollte heute nicht passieren!

Wir kommen an einer Schule vorbei, alle Kinder sitzen auf dem Boden und meditieren. Das ist ein ganz anderes Bild als an deutschen Schulen. Kurze Zeit später dürfen die Kinder in kleinen Gruppen einzeln aufstehen und zurück in die Klassenräume gehen. Verschmitzt schauend laufen sie an uns vorbei.

Die Sonne knallt ganz schön, so war der Fahrradhelm doch zu etwas gut. Kurze Zeit später gibt es ein Lunch in einem tollen Garten. Essen und Getränke waren bei der Tour inkludiert.

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Lunch – das haben wir uns verdient

An der letzten Station sind wir an einem Tempel, sehr schön gelegen. Wir machen eine kleine Besichtigungstour und entdecken neben Buddha`s auch lustige Figuren.

Auf dem Wasser zurück durch die Rush Hour

Auf dem Rückweg werden unsere Räder in ein Boot geladen und wir werden zurück in die City gefahren. Dort geht es noch in der Rush Hour mit der Hochbahn zur Ausgangsbasis zurück.

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Auf dem Rückweg mit dem Boot

Fazit: Es war eine tolle Tour, wir haben sehr viel gesehen, wurden ausgepowert und haben nette Menschen kennengelernt. Vor allem aber haben wir Bangkok mal aus einer anderen Perspektive betrachtet. Das nächste Mal werde ich die Tour aber ans Urlaubende legen. Ohne Jetlag und vollständig Akklimatisiert lässt sich diese Tour sicher einfacher durchstehen.

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Unser Team

Als Reiseführer hatte Uli einen Stefan Loose und wir den Lonely Planet Reiseführer Thailand* dabei, beide können wir gut empfehlen.